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1:43

1:43 ist der Massstab mit der größten Auswahl an Modellen und auch der insgesamt grössten Sammlergemeinde. Er gilt als der (sogenannte) internationale Sammlermassstab und wird eigentlich fast überall auf der Welt hergestellt und gesammelt. Insbesondere japanische Vorbilder sind oft nur in 1:43 zu bekommen.

1:43 war in den 1970er und 1980er Jahren vielfach hauptsächlich als „Spielzeug“, z. B. bei Gama und Solido, im Angebot. Viele interessante und hochwertigere Modelle gab es bis in die 1990er Jahre oft nur in Kleinserie oder als Bausatz bei speziellen Herstellern. Inzwischen gibt es ein sehr großes und oft in direkter Zusammenarbeit mit den Vorbildherstellern entwickeltes Sortiment. Die Modelle sind dabei wesentlich detaillierter, aber auch teurer als die früheren Spielzeugmodelle.

Bekannte Herstellermarken wie Minichamps, Spark, Neo, gibt es auch in guten Fachgeschäften in der Schweiz und in unserem Shop.

GALLERY

AUS DER SAMMLUNG

Elegante Rennlimousine - Rover 3500 Vitesse DTM 1986 von Minichamps, 1:43

Bereits im Jahr 1976 präsentierte Rover seine Oberklassebaureihe SD-1, die vor allem durch ihr Design auffiel. Eine fünftürige Fastbacklimousine mit einer dem Ferrari Daytona ähnlichen Frontgestaltung war damals eher ungewöhnlich, aber in seiner Schnittigkeit nahm der Rover gewissermaßen die heutigen Viertürercoupés vorweg. Gebaut wurde das Auto sowohl mit dem Leichtmetall V8, aber auch mit Sechszylindern von 2000 und 2600 ccm Hubraum bis 1986, die Ablösung geschah durch die Serie 800, die eine Parallelentwicklung zum Honda Legend darstellte. Für rennsportliche Ziele kam allerdings nur die leistungsstärkste Variante in Frage, der 1982 präsentierte 3500 Vitesse mit 193 PS-Einspritzer sowie serienmäßigem Front- und Heckspoiler. Tom Walkinshaws Firma TWR entwickelte daraus Gruppe A-Rennautos, die ab 1984 in verschiedenen europäischen Serien erfolgreich waren.

Auch in der Deutschen Produktionswagenmeisterschaft fuhr man ab 1984 mit. Im Premierenjahr musste sich Olaf Mantey nur Volker Strycek auf BMW 635 CSi geschlagen geben und 1985 reichte es wieder nur für Platz 2 in der Meisterschaft, diesmal war der Schwede Per Stureson auf dem Volvo 240 Turbo der Sieger. 1986 startete dann die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft mit geändertem Reglement und Gewichtsboni bzw. -mali für Fronttriebler, Turbos, Hubraum, Zahl der Ventile pro Zylinder und auch für Sieger. Rover hatte sich werkseitig zurückgezogen, so dass der Aachener Tuner Frieder Nickel mit Hilfe von Teilen von TWR ein Auto für den Dänen Kurt Thiim an den Start rollte, das diesen tatsächlich zum ersten DTM-Meister machte, trotz durchaus starker Konkurrenz seitens BMW, Mercedes, Ford und Volvo. Die Karriere des Rover in der DTM endete hier, Frieder Nickel baute für 1987 einen Alfa Romeo 75 Turbo auf, der in erster Linie durch mangelnde Zuverlässigkeit auffiel.

2015 verstarb Frieder Nickel leider aufgrund seiner Herzprobleme.

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