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1:24

Der Sammlermassstab 1:24 hat seinen Ursprung in den USA und wird auch heute noch vorwiegend dort gesammelt. Etwa seit dem Jahr 2003 ist auch in Deutschland eine erhebliche Steigerung der Nachfrage an Modellen in 1:24 zu verspüren – hauptsächlich bedingt durch den momentanen Trend zu Tuning-Modellen (z. B. von Jada), die hauptsächlich in 1:24 angeboten werden. Bei 1:24-Modellen sind in der Regel die Türen und die Motorhaube zu öffnen.

Daneben ist der Maßstab 1:24 im Modellbau von Standmodellen aus Plastik oder Resine verbreitet. Hier sind vor allem die Modelle von Tamiya, Fujimi, Hasegawa, Modell Factory Hiro, Le Mans Miniatures, Renaissance,  Profil 24 und Revell zu nennen.

GALLERY

AUS DER SAMMLUNG

PORSCHE 550 SPYDER "LITTLE BASTARD" CMC

James Dean und sein Porsche 550 Spyder

Als 1955 nur fünf Exemplare des Sportroadsters „Porsche 550 Spyder“ in den USA auf den Markt kamen, kaufte James Dean eines davon. Der Wagen war alles andere als Mainstream, ebenso sein Besitzer. Der damals 24-jährige Schauspieler war durch seine Rolle im Drama „Jenseits von Eden“ bereits ein Hollywood-Star – sein Porsche sollte ihn zur Legende machen.


Rennsport als Leidenschaft

James Dean liebte schnelle Autos und den Rennsport. Vor seiner Filmkarriere wollte er selbst Rennfahrer werden und Grand-Prix-Rennen gewinnen. Sein lukrativer Vertrag mit der Filmgesellschaft Warner Brothers bot ihm den finanziellen Spielraum dafür. Schon vor seinem Spyder fuhr Dean Porsche. Er besaß einen Porsche 356 Speedster 1500 S mit 1,5 Litern Hubraum und 70 PS, mit dem er auch schon Rennen gefahren war. Anfang September 1955 gab er diesen Wagen in Zahlung und kaufte sich den 550er, der mit ebenfalls „nur“ 1,5 Litern Hubraum in den USA ein absoluter Exot war. Mit seinem geringen Gewicht von nur ca. 550 kg, das durch eine Leichtbaukarosserie mit Flachrahmenkonstruktion aus Aluminium verwirklicht werden konnte, und einem 110 PS starken Vierzylinder-Boxer-Mittelmotor mit einem Drehmoment von 117 Nm bei 5000 Umdrehungen pro Minute, war der kleine Roadster von Porsche in erster Linie ein Rennauto. Er erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 225 Stundenkilometern. In Deutschland wurden seinerzeit mehr als 24.000 DM für einen 550er aufgerufen. Damit war er sechsmal so teuer wie ein VW Käfer und immer noch doppelt so teuer wie ein Porsche 356, das erste Serienmodell der Stuttgarter Autoschmiede.

Wie viel kostet ein Porsche 550 Spyder heute?

Als Oldtimer ist der Porsche 550 Spyder heute unbezahlbar, denn es wurden zwischen 1953 und 1957 nur 118 Stück gebaut. Ein Modell des gleichen Baujahrs wie der Wagen James Deans wurde 2012 in den USA für umgerechnet 2,79 Millionen Euro versteigert.

 

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